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Baby Mercy 021109 Darwin

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- HALTUNG -

Alle Kaninchen sind gesellig und lieben das Zusammensein mit ihren Artgenossen. Wollen Sie Ihrem Kaninchen also etwas Gutes tun, nehmen Sie gleich zwei Tiere zusammen auf. Vor allem, wenn Sie wenig Zeit haben und vielleicht häufig außer Haus sind. Wer mehr als zwei Kaninchen halten will, benötigt einen sehr großen Zimmerkäfig oder einen geräumigen Stall.

 

Zwei Rammler(Männchen) vertragen sich nur in den ersten Monaten. Mit Einsetzen der Geschlechtsreife (etwa ab vier Monate) beginnen heftige Rangordnungskämpfe, die zu ernsthaften Verletzungen führen.

Allerdings kann ich aus Erfahrung bei zwei Tieren zwei Rammler, die man Frühkastrieren läßt (heißt mit ca. 12 Wochen vor der Geschlechtsreife) nur wärmstens empfehlen

Rammler sind meist aufgeschlossener als Häsinnen, werden nicht brünstig und somit auch nicht zickig! Nur die Frühkastration sollte man auf jeden Fall durchführen, damit sie gar nicht erst “Rammler” werden.

Zwei Häsinnen (Weibchen) verstehen sich besonders gut, wenn sie von Anfang an zusammen aufwachsen. Am besten harmonieren Wurfgeschwister miteinander.

Ein Pärchen bringt immer wieder Junge hervor - für den Durchschnittshalter nicht unbedingt das Richtige. Ideal, auch wenn Sie nachträglich ein zweites Tier dazukaufen: Eine Häsin und ein kastrierter Rammler.

 

Männchen oder Weibchen?

Für die Heimtierhaltung in der Wohnung ist eine Häsin idealer. Männliche Kaninchen müssten kastriert werden, weil sie sonst eventuell sehr unruhig sind und anfangen, Urin zu spritzen. Das riecht penetrant süßlich und ist schwer zu entfernen.

Wenn Sie die Kastration aber durchführen lassen ist ein Rammler zu empfehlen.

Was das Kaninchen alles braucht

oder

der Einkaufszettel für die Kaninchenausstattung:

 

  • Zimmerkäfig mit Heuraufe oder Außenstall mit Heuraufe
  • Futternapf und eventuell zusätzlich Futterautomat
  • Nippeltränke für den Käfig und Wasserschale für den Auslauf in der Wohnung oder auf dem Balkon oder auf der Wiese im Garten
  • Das vertraute Körnerfutter, ein Beutel Heu
  • Stroh oder Kleintierstreu als Einstreu in den Käfig
  • Plastikwanne als Kaninchentoilette und Einstreu für die selbige
  • Schlaf und Wurfhäuschen; Anfangs genügt auch ein Pappkarton mit ausgeschnittenem Schlupfloch.

Der Zimmerkäfig sollte mind. 120 x 50cm groß sein. Das Gitteroberteil sollte auf dem Schalenrand des Plastikunterteils sitzen und nicht auf dem Boden sonst ziehen Sie beim Abnehmen das Stroh mit heraus.

Nicht empfehlenswert sind Käfigoberteile aus Plastik mit nur kleinem, oben eingesetztem Luftgitter, da Kaninchen durch die isolierenden Seitenwände nicht riechen und hören, was um sie herum passiert. Außerdem können diese Plastikunterkünfte durch Sonneneinstrahlung oder Heizungsnähe zu regelrechten Treibhäusern werden, in denen die Tiere dann unter dem Hitzestau leiden.

 

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Auslauf
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