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Beschreibung Teddyzwerge
Da es eine sehr junge Rasse ist, ist der Teddy weder beim ZDRK noch beim BDK offiziell anerkannt und es treten häufig noch Abweichungen von dem sich gedachten Zuchtziel (Idealmasse) auf. Teddyzüchter sind in Deutschland seit 2004 im Teddykaninchen Club.
Seit 2009 ist der Teddyzwerg in der Neuzüchtung des BDK!
Der Teddy ist wohl das haarigste und buschigste Zwergkaninchen mit Ausnahme der Zwergangorakaninchen. Das Fell eines Teddyzwergkaninchens ist am ganzen Körper 6-10cm lang - dabei gilt: je dichter und pflegeleichter das Fell desto besser. Bei dieser Liebhaberrasse muss man sich aber durchaus im Klaren sein, das das Fell sehr pflegeaufwendig ist. Es sollte mindestens 1-2 Mal in der Woche kräftig gebürstet werden damit es nicht verfilzt, denn Teddys neigen bei nicht ausreichender Fellpflege schnell dazu. Kleine Fellknötchen sollten vorsichtig mit einem grob gezahnten Kamm entfernen werden, stärkere Verfilzungen sollten mit äußerster Vorsicht mit einer Schere herausgeschnitten werden, aber aufpassen das man das Tier nicht verletzt oder gar schneidet. Der Teddy hat eine lockere und dünne Haut, Stellen an denen sich besonders gerne Filzbällchen bilden sind der Nacken unter dem Bauch und am Hinterteil. Das Zuchtziel dieser Rasse ist es: die Ohren sollten aufrecht stehen und sollen in Anlehnung an die Richtlinien nicht zu lang sein um die 5,5-6,3 cm. Sie erreichen ein Gewicht von 900–1750 g, und gehören daher zu den kleinen Kaninchenrassen. Das Idealgewicht liegt bei einem Teddyzwerg bei 1350 g. Häsinnen, die unter 1000 g wiegen sollten besser nicht zur Zucht eingesetzt werden, denn eine zu kleine Häsin z.b.900-1000 g kann sich bei der Geburt sehr schwer tun, oder kann ihre Jungen oft nicht aus eigener Kraft gebären, so dass es den Tod der Häsin und ihrer ungeborenen Jungen zur Folge haben kann. Deshalb sollte eine Zuchthäsin möglichst mindestens 1000 g wiegen besser noch 1200 g. Das ideale Gewicht eines ausgewachsenen Rammlers sollte zwischen 1000 und 1350 g liegen. Sollte der Rammler zu klein sein ist dies nicht so dramatisch, allerdings sollte man ihn auch nicht gerade mit einer ebenfalls recht kleinen Häsin verpaaren. Bei der Fellfarbe: Teddys gibt es in allen Farben. Teddyzwerge erfreuen sich immer mehr an Beliebtheit, ihr ruhiges Wesen zeichnet die kleinen Fellbomben aus. Ansonsten gelten für Teddys die Gleichen Haltungsbedingung wie auch bei allen anderen Kaninchen. Viel Auslauf am besten draußen im Freigehege in Gruppen fühlen sich Kaninchen am wohlsten.
Während der ersten Phase des Anerkennungsverfahrens – zwei Jahre – werden einige Bestimmungen der Musterbeschreibung absichtlich großzügiger definiert, um so eine Festigung des vorhandenen Tierbestands zu erreichen. Dies betrifft insbesondere das Gewicht sowie Zeichnung und Abzeichen.
Musterbeschreibung befristet für 2 Jahre:
Bewertungsskala
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1. Gewicht
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20 Punkte
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2. Körperform, Typ und Bau
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20 Punkte
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3. Fellhaar
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15 Punkte
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4. Kopf und Ohren
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15 Punkte
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5. siehe Bewertungsspiegel
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15 Punkte
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6. siehe Bewertungsspiegel
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10 Punkte
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7. Pflegezustand
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5 Punkte
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100 Punkte
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Gewichtsbewertung
0,90 bis 1,00 bis 1,10 1,10 bis 1,35 bis 1,50 bis 1,60 bis 1,75 kg
17 18 19 20 19 18 17 Punkte
1. Gewicht
Normalgewicht über 1,1 bis 1,35 kg. Mindestgewicht 0,90 kg, Höchstgewicht 1,75 kg. Die Teddyzwerge sind ausgesprochene Zwergkaninchen. Um einerseits einem allzu intensiven Zwergwuchs uns des damit verbundenen Letalfaktors vorzubeugen und andererseits den Typus eines Zwergkaninchens vollendet zu erhalten, gilt als Normalgewicht ausgewachsener Zuchttiere ein solches zwischen 1,1 und 1,35 kg.
2. Körperform, Typ und Bau
Als ausgesprochene Zwergkaninchen weichen die Teddyzwerge im Typ ganz erheblich von den übrigen Rassen ab. Die Körperform ist gedrungen, walzenförmig, vorne und hinten gleichmäßig breit. Der Rumpf ist kurz und die Hinterpartie gut abgerundet.
Die kurzen Läufe sind dem Zwergtyp angepasst. Die Blume ist klein und liegt fest am Körper an. Der Körper der Häsin unterscheidet sich von dem des Rammlers kaum und ist wie der des Rammlers von jeglichem Wammenansatz frei.
Leichte Fehler: Siehe »Allgemeines«. Leichte Abweichungen vom Typ, insbesondere leicht verjüngte oder leicht gestreckte Form.
Schwere Fehler: Siehe »Allgemeines«. Insbesondere stark vom Typ abweichender schmaler und lang gestreckter Rumpf. Wammenansatz bei beiden Geschlechtern.
3. Fellhaar
Das Fell eines Teddyzwergkaninchens ähnelt dem eines Angorakaninchens ohne Ohrpüschel und ohne die für Löwenzwerge übliche Mähnenbildung. Es ist am ganzen Körper gleichmäßig 6-10cm lang - dabei gilt: je dichter und pflegeleichter das Fell desto besser. Leichte Fehler: siehe Angora und Jamora.
Schwere Fehler: Ohrpüschel, Haarverteilung und Mähnenbildung des Löwenzwerges.
4. Kopf und Ohren
Im Verhältnis zur Kleinheit des Tieres ist der Kopf groß und tritt markant in Erscheinung. Er ist kurz und kräftig, Stirn und Schnauzpartie sind breit. Der Kopf sitzt dicht am Rumpf. Die Augen sind groß und treten etwas hervor. Der Kopf der Häsin tritt ebenfalls markant in Erscheinung. Er wirkt im Gegensatz zu Farbenzwergen durch die Backenbehaarung wuchtiger.
Die Ohren sind, der Zwergform entsprechend, relativ kurz, sollen aber dennoch in einem harmonischen Verhältnis zur Größe des Kopfes und des Rumpfes stehen. Als ideal gilt eine Ohrenlänge von 6 cm je nach Größenrahmen des Tieres. Die Mindestlänge beträgt 4,75 cm, die Höchstlänge 7,5 cm. Die Ohren sollen von vorne gesehen, ein „V“ bilden. Sie sollen, der Zwergrasse entsprechend, kräftig und fest im Gewebe und oben schön abgerundet sein.
Leichte Fehler: Nicht entsprechend ausgeprägte Kopfbildung. Tief liegende Augen. Etwas lange Ohren über 6 cm bis zur Höchstlänge von 7,5 cm: Abzüge je nach Grad der Abweichung und nach Gesamterscheinungsbild - in der Regel für jeden halben Zentimeter ein Punktabzug. Etwas grob erscheinende Ohren; breit getragene Ohren; dünne, faltige oder spitze Ohren. Schwere Fehler: Häsinnenkopf beim Rammler; ausgeprägter Rammlerkopf bei der Häsin. Zu kurze Ohren unter 4,75 cm oder zu lange Ohren über 7,5 cm. In der Haltung stark abweichende, sehr dünne oder zu grob strukturierte Ohren.
5. Deckfarbe und Gleichmäßigkeit, Zeichnung bzw. Abzeichen
Anerkannt sind alle in den Normalhaarrassen anerkannten einfarbigen Farbenschläge, dazu Tiere in Bi- und Tri- Color. Die Anforderungen der Ausgangsrassen sind mit Rücksicht auf das Langhaar der Teddyzwerge sinngemäß anzuwenden. Bei Bi- und Tri-Color ist auf eine gleichmäßige Verteilung der Farben zu achten, wenn ein Aalstrich gezeigt wird, soll dieser vom Nacken bis unmittelbar vor der Blume gleichmäßig und durchgängig vorhanden sein.
Leichte und schwere Fehler: Für die leichten und schweren Abweichungen der je nach Farbenschlag in dieser Position zu bewertenden Rassemerkmale gelten prinzipiell die entsprechenden Fehler der Ausgangsrassen.
6. Farbe bzw. Zwischen- und/oder Unterfarbe
Anzuwenden sind die entsprechenden Forderungen der betreffenden Ausgangsrassen unter Berücksichtigung des folgenden Bewertungsspiegels und der besonderen Anforderungen an das Fellhaar der Teddyzwerge. Leichte und schwere Fehler: Für die leichten und schweren Abweichungen der je nach Farbenschlag in dieser Position zu bewertenden Rassemerkmale gelten ebenfalls prinzipiell die entsprechenden Fehler der Ausgangsrassen.
7. Pflegezustand Siehe »Allgemeines«. Ausstellungskondition und gute Pflege wird vorausgesetzt. Kein Filz – beschnittene Krallen – saubere Geschlechtsecken. Die Tiere werden vielfach extensiv in Gruppen gehalten (artgerecht), kleine Kratzer und verheilte Bisswunden sind daher nicht zu vermeiden und werden nicht bestraft.
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